Tradition und Moderne

 

 

Dies ist eines der ältesten, noch bewohnten Lehmhäuser Deutschlands.

Es wurde 1768 in Gottscheina bei Leipzig in Lehmweller-bauweise errichtet.

 

8000–6000

v. Chr.

aus dieser Zeit wurden Reste von Lehmsteinhäusern in Turkestan gefunden.

 

Vor ca. 4000 Jahren

ist der Kern der Chinesischen Mauer (Stampflehm) erbaut worden. Der später mit gebrannten Steinen verblendet wurde.Heute leben ca. 20 Millionen Chinesen in unterirdischen „Lehmhäusern“.

 

Seit der Bronzezeit

wurde Lehm in Deutschland als Füllmaterial in Palisaden und Flechtwerkwänden verbaut.

 

Seit dem Mittelalter

sind Aufzeichnungen über den Lehmbau bekannt.

 

Nach den Weltkriegen

nach dem 1. Weltkrieg sollte der Kohleverbrauch herabgesetzt werden, denn Kohle wurde unter anderem für die Herstellung von gebrannten Ziegeln benötigt. Nach dem 2. Weltkrieg hingegen, wollte man Baumaterial und Baukosten senken.

Daher war der Baustoff Lehm nahezu ideal. Es entstanden ganze Lehmhaus-Siedlungen.

Leider war der ärmliche Charakter dieser Häuser nicht besonders günstig für das Ansehen des Baustoffes.

 

Januar 1951

DIN-Norm zum Lehmbau (DIN 18951).

 

80er Jahre

Wiederentdeckung des Baustoffs Lehm, mit dem Hintergrund des Umweltschutzes. 

 

1992

Gründung des Dachverband Lehm e.V., mit dem Ziel, das Bauen mit Lehm zu fördern.

 

1998 Die Lehmbau Regeln wurden in die Musterliste der Technischen Regeln des Institutes für Bautechnik Berlin aufgenommen.